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Antidiskriminierungsarbeit in Behörden

Diskriminierung und Ungleichheit sind gesamtgesellschaftliche Phänomene, die vor den Toren von Behörden und Ämtern keinen Halt machen. Vielmehr stellen sie die Rahmenbedingungen staatlichen Handelns dar, denn wir alle (inter)agieren in einer Gesellschaft, in der Ungleichheiten auch in Bezug auf Lebensrealitäten und Zugang zu Ressourcen vorherrschen. Gleichzeitig sind staatliche Institutionen an das verfassungsrechtliche Diskriminierungsverbot gebunden. Auch dann, wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind. Viele Behörden haben sich dahingehend auf den Weg gemacht und Positionen eingerichtet, die unter verschiedenen Überschriften wie „Diversity“, „Gleichstellung“, „Integration“, „Antidiskriminierung“ bewirken sollen, dass bestehende Ungleichheiten im Bürger:innenkontakt und oder in der Organisation abgebaut werden. Wie aber kann das gut gelingen? Welches Wissen ist hilfreich und wie kann man insbesondere als „Einzelkämpfer:in“ Dinge erfolgreich bewegen, die auf der einen Seite rechtliche Mindeststandards darstellen, auf der anderen Seite aber häufig von Haltungskonsens abhängen.
In diesem zweitägigen Angebot wollen wir Antworten suchen und finden.
Inhalte
- Analyse: Diskriminierung in behördlichen Kontexten: Wo kommt sie vor, wer ist betroffen und wo liegen Diskriminierungsrisiken im behördlichen Handeln?
- Bewertung: Wo liegen inner-institutionelle Handlungsfelder um Diskriminierung abzubauen
- Rollenklarheit: Rollenklärung, Aufgabenreflexion und Erwartungsmanagement
- Kommunikation: Ansätze für eine erfolgreiche Kommunikations- und Akzeptanzgewinnungsstrategie für Veränderungsprozesse im Themenfeld
- Vernetzung und Austausch von best practice Beispielen
Zielgruppe: Mitarbeitende aus Behörden in Diversitäts-/Gleichstellungs-/Integrations-/Antidiskriminierungsfunktionen u.ä. Funktionen, die Interesse haben sich brauchbares Wissen im Themenfeld Antidiskriminierung und Diversitätsorientierung in Verwaltungskontext anzueignen und ihr Wirken zu reflektieren (bundesweit).

